Definition
Üblich ist operativer Cashflow minus Investitionsausgaben. Die Kennzahl nähert den Spielraum für Schulden, Zukäufe, Rückkäufe, Dividenden oder Reinvestitionen an.
Typische Falle
FCF kann durch verschobene Investitionen oder freigesetztes Working Capital steigen. Aktienvergütung, Leasing, wiederkehrende Zukäufe und aktivierte Entwicklung gehören in den Abgleich.
Rechenbeispiel und Anpassungen für Anleger
50 Mio. US-Dollar operativer Cashflow minus 18 Mio. Capex ergeben 32 Mio. FCF. Bei 480 Mio. Unternehmenswert entspricht das 6,7% FCF-Rendite. Aussagekräftig ist sie nur, wenn 18 Mio. die Anlagen erhalten und kein temporärer Working-Capital-Abbau den Cashflow erhöht.
Wurden 7 Mio. normale Erneuerung verschoben, kann normalisierter FCF näher bei 25 Mio. liegen. Finanziert ein klar trennbarer Teil optionales Wachstum, kann aktueller FCF die langfristige Ökonomie unterschätzen. Ohne belastbare Trennung zeige eine Spanne.
Prüfe auch Aktienvergütung, Leasingtilgung und wiederkehrende Zukäufe. Es gibt keine einheitliche gesetzliche FCF-Definition; lege Anpassungen offen und halte sie zwischen Unternehmen konstant.
- Beginne mit operativem Cashflow minus Capex.
- Nutze drei bis fünf Jahre Working Capital für temporäre Effekte.
- Beziehe alle Investitionen ein, wenn die Trennung nicht belegbar ist.
- Vergleiche FCF-Wachstum mit FCF je Aktie auf Verwässerung.



