Vergleiche den ökonomischen Motor
Untersuche Kundengewinnung, Preisbildung, Umsatzrealisierung, Wachstumsfinanzierung und Bindung. Ähnliche Umsätze bedeuten nicht ähnliche Ökonomie.
Kontrolliere Reife und Kapitalbedarf
Bilde eine Kerngruppe mit ähnlichem Wachstum, Margen, Reinvestitionen, Zyklik und Finanzrisiko; weitere Peers dienen nur als gezielte Referenz.
Nutze das Multiple als Ergebnis
Das Peer-Multiple zeigt Markterwartungen. Prüfe, ob die operative Historie die Position des Unternehmens trägt.
Teste die Peer-Gruppe mit einer Matrix
Stell dir ein Softwareunternehmen mit 20% Wachstum, 15% operativer Marge und 80% wiederkehrendem Umsatz vor. Ein reifer Peer mit 8% Wachstum und 35% Marge teilt den Sektor, ist aber ein schwacher Anker für Wachstum. Ein ähnlich wachsendes Unternehmen mit Hardwarebestand und Fabriken hat andere Cash-Ökonomie. Wachstum, Marge, Wiederholung und Kapitalintensität sagen mehr als ein Label.
Bewerte Kandidaten mit 0–2 Punkten, aber mache den Durchschnitt nicht zur automatischen Bewertung. Die Matrix soll Gründe für Prämie oder Abschlag offenlegen. Trenne drei bis fünf Kern-Peers von Referenzen für einzelne Dimensionen, damit kein Extremwert die Antwort dominiert.
Schreibe abschließend, warum das Unternehmen über oder unter dem Median handeln sollte. Höheres Wachstum, längere Laufbahn oder geringere Kundenkonzentration sind prüfbar. Ohne Grund kann eine Prämie Popularität sein; ein Abschlag kann Verschuldung, Verwässerung oder Zyklik verbergen.
- Vergleiche Kunden, Abrechnungseinheit, Vertragsdauer und Vertriebskanal.
- Richte Wachstum und Margen auf denselben Zeitraum und dieselben Bereinigungen aus.
- Nutze Median und Quartile statt eines einfachen Durchschnitts.
- Notiere pro Peer einen Aufnahmegrund und einen begrenzenden Unterschied.



